Ortsbesichtigung in Friedrichsdorf

Meinen heutigen Gütersloh-Tag rundete eine Ortsbesichtigung in Friedrichsdorf ab. Zusammen mit dem Bielefelder Landtagsabgeordneten Matthi Bolte, weiteren GRÜNEN aus Bielefeld und Gütersloh und Bürgerinnen und Bürgern aus Friedrichsdorf und Windflöte besuchte ich die geplante Trasse der Ortsumgehung Friedrichsdorf. Eingeladen hatten die Bürger gegen Ortsumgehung Friedrichsdorf und die Bürgerinitiative Windflöte gegen Ortsumgehung. Vor Ort wurde mir noch mehr bewusst, wie groß die Auswirkungen auf die Natur und Menschen sind. Zudem offenbarten mir die Gespräche mit den engagierten Bürgerinnen und Bürgern auf dem Hof Wullengerd die Unstimmigkeiten der Zahlen der Verkehrsprognosen und verfestigten die Erkenntnis, dass neue Straßen auch neuen Verkehr verursacht. In den nächsten Wochen wird es darum gehen, auf Landesebene diese Unstimmigkeiten zu darzustellen und das im Koalitionsvertrag vereinbarten Prinzip zu unterstützen, nachdem die Straßeninstandhaltung eine größere Bedeutung bekommt als der Straßenneubau.

Foto: Mögliche Trassen der Ortsumgehung Friedrichsdorf

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2 Kommentare

  1. Tim, 22 Jahre

    Vielen Dank Frau Brems, dass Sie sich die Meinung der besorgten Bürger/innen in Friedrichsdorf und der Windflöte angehört haben. Dieser Autobahnzubringer (Ortsumgehung) steht in keinem Verhältnis zu seinem angeblichem Nutzen!!! Er erzeugt nur Kosten, die die Bewohner von Fridrichsdorf und der Windflöte lieber in Investitionen in Schulen und in Kindergärten sehen. Bitte setzen Sie sich für das Prinzip ein, welches die GRÜNEN im Koalitionsvertrag beschlossen haben: Straßeninstandhaltung anstatt Straßenneubau!!! BITTE sagen Sie dem Minister für Verkehr Harry K. Voigtsberger und seinem Staatssekretär und Dr. Günther Horzetzky, dass Sie die Ortsumgehumg vom Straßenbedarfsplan herunternehmen sollen!!! BITTE machen Sie dieses auch StraßenNRW deutlich. WIR, die Bürger/innen von Friedrichsdorf und der Windflöte haben die Straße in den 80ger Jahren gestoppt und WIR werden es auch dieses Mal schaffen! Ich möchte mich ganz herzlich für Ihre Unterstützung bedanken!

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  2. Thomas G.

    Hallo Wibke, die Frage bei diesem Thema ist doch, welche Interessen man höher bewertet. Die Interessen der paar Bürger, die tatsächlich von einer Ortsumgehung betroffen wären, oder die Interessen der Bürger im Dorf selber, die derzeit schon die Belastung durch zu viel Verkehr auf unzureichenden Ortsdurchfahrten ertragen müssen. Und was die Umwelt mehr mehr belastet, das sollte man auch mal neutral untersuchen. Dauernde Stop-and-go-Verkehr hat sicher auch keine besonders tolle Umweltbilanz.
    Grundsätzlich ist sicher, dass es nach Fertigstellung der A 33 bis Bielefeld mehr Verkehr geben wird, als die bisherigen Trassen aufnehmen können. Entweder knubbelt es sich in Friedrichsdorf oder zwischen Ummeln und GT. Fakt ist also, dass es irgendwo entlastende Maßnahmen geben muss. Dabei wird man nicht jedem gerecht werden können, auch dann nicht, wenn er am lautesten tönt. Ich habe für Verständnis und Sympathie für beide Initiativen in Friedrichsdorf, darum bin ich dafür sich nicht für eine Seite stark zu machen, bevor nicht das Für und Wider ausreichend gegeneinander abgewogen hat. Entschuldige, wenn ich zum zweiten Mal in dieser Woche etwas kritisch klinge. Wir haben dasselbe Ziel: Das beste Ergebnis für Mensch und Umwelt! Mfg Thomas

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