Jugendlandtag 2010: "Eine echte Gelegenheit, die Interessen meiner Generation zu vertreten"

Am letzten Donnerstag war es soweit. 181 jugendliche Politikerinnen und Politiker zwischen 16 und 20 Jahren übernahmen das politische Geschäft im nordrhein-westfälischen Landtag. Ich schickte Manuela Poos aus Rietberg als meine Vertreterin nach Düsseldorf.

Die siebzehnjährige Wirtschaftsgymnasiastin war mir in der Vielzahl der Bewerbungen aufgefallen. Manuela ist vielseitig und engagiert – das sind die Voraussetzungen für eine gute Politikerin. Sie treibt Sport und musiziert, arbeitet in den Ferien in der Seniorenpflege, ist Streitschlichterin und lernt in ihrer Freizeit Fremdsprachen.

Und Manuela war vom Jugendlandtag begeistert. Manuela Poos: „Unter uns Jugendlichen herrschte ein großes Gemeinschaftsgefühl und es war sehr einfach Kontakte zu Gleichgesinnten zu knüpfen. Wir konnten ernsthaft mitreden und die Interessen unserer Generation vertreten.“ Das Arbeitspensum der Jugendlichen war straff. Themen wie „Europa nach vorn bringen“, „Schulen sollen Ehrenämter fördern“ und auch Themen, die die jungen Abgeordneten selbst eingebracht hatten, wurden bei Fraktionstreffen, in Ausschüssen und Arbeitskreisen bearbeitet und im Plenum debattiert. „Unsere Arbeit ist keine reine Show“, freute sich Manuela, denn die Beschlüsse des Jugendlandtags werden in Kürze in den Ausschüssen des echten Landtags auf der Tagesordnung stehen.

Eine Pressemitteilung zu diesem Thema finden Sie hier.

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