Rietberg prüft die Möglichkeiten

In vielen Gemeinden und Städten ist dieses Thema akut: Die kommunalen Konzessionsverträge mit den Energieversorgern laufen in Kürze aus und die Entscheidung, wie es mit der Strom- und Gasversorgung weitergehen soll, muss getroffen werden.

Auch in Rietberg steht diese Entscheidung an.  Exemplarisch für andere Kommunen hat der grüne Kreisverband dort eine Diskussionsveranstaltung über die Zukunft der Stromversorgung veranstaltet, die mit großem Interesse aufgenommen wurde. Etwa 40 BürgerInnen kamen zu unserer Veranstaltung, darunter etliche auch aus Rheda-Wiedenbrück und Langenberg, wo die Konzessionsentscheidung ebenfalls ansteht. Unser grüner Rietberger Fraktionssprecher Hans Dieter Vormittag (Foto rechts) und der Rietberger Bürgermeister André Kuper (CDU, Foto links) bildeten mit mir zusammen das Podium.

Erfreulich: Rietberg lässt derzeit die möglichen Optionen durch eine externe Beraterfirma tatsächlich ergebnisoffen prüfen. Nicht alle Optionen sind ein einfach zu gehender Weg, manche Möglichkeiten erfordern Mut von der Verwaltung und Lokalpolitik: Die Gründung eines eigenen Stadtwerks wäre ein vergleichsweise kühner Schritt.

Andererseits liegt gerade in diesem Bereich eine große Chance für lokales Engagement im Klimaschutz  und den Schritt hin zu einem Wechsel auf erneuerbare Energien, wie ich deutlich machte.  Bürgermeister Kuper: "Unser Anspruch ist es, alle vier Modelle parallel auszuarbeiten,  mit den Bewerbern zu verhandeln, um dann dem Rat das für die Stadt und den Bürger Optimale vorzulegen. Der Rat muss am 9. Dezember entscheiden, welches Modell gewählt wird."

Zu welcher Entscheidung der Rat in Rietberg auch kommen wird: Wir GRÜNE werden auch danach die Diskussion über Chancen und Risiken weiter vorantreiben.

Was Die Glocke zu unserer Veranstaltung schrieb, finden Sie hier.

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