Neuer Antrag für Aufsuchungslizenz zu unkonventionellem Erdgas

Nach Informationen der Bezirksregierung Arnsberg hat ein weiteres Unternehmen eine Ausuchungslizenz beantragt. Damit erhöht sich die Zahl der neuen Anträge für eine Aufsuchungslizenz für unkonventionelles Erdgas auf zehn. Das beantragte Feld „Falke-South" liegt im Regierungsbezirk Arnsberg und erstreckt sich über Teile des Hochsauerlandkreises, des Kreises Soest und des Kreises Unna, im Regierungsbezirk Detmold über Teile der Kreise Paderborn und Gütersloh sowie im Regierungsbezirk Münster über Teile des Kreises Warendorf. Weitere Informationen sind auf der Seite der Bezirksregierung Arnsberg abrufbar. Die Informationen zu meinem Pressegespräch sind hier abrufbar.

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2 Kommentare

  1. Johanna Schirmacher

    Seit ein paar Tagen habe ich Kenntnis über dieses Thema. Bericht im Fernsehen über die Machenschaften in Pennsylvania, Umweltzerstörungen usw. Seitdem vergeht kein Tag, an dem das Thema nicht in den Medien meinen Weg kreuzt. Heute hörte ich auf WDR 5 den Bericht über dieses unsinnige Ansinnen, im Sauerland nach diesem unkonventionellen Gas zu bohren. Meine Unterstützung DAGEGEN haben Sie!!! Was kann der Bürger sonst noch tun, um zu helfen, solche Bohrungen zu verhindern???

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    • Saskia

      Hallo Frau Schirmacher,
      ein großes Problem bei der Frage der Umweltauswirkungen ist das deutsche Bergrecht. Aktuell ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung für die Aufsuchung von unkonventionellem Erdgas gar nicht bzw. bei der Gewinnung erst ab einer täglichen Fördermenge von 500.000 m³ vorgesehen. Die rot-grüne Landesregierung NRWs hat deshalb eine Bundesratsinitiative eingebracht, um das Bundesbergrecht entsprechend zu ändern. Ob diese Initiative im Bundesrat Erfolg hat, hängt von den Vota der anderen Bundesländern ab. Sie können also durch genau solche Briefe auch die Landesregierungen für dieses Thema sensibiliseren, in deren Ländern keine Bohrungen anstehen.

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