"Gasland" in Gütersloh - Gefahren des Fracking diskutiert

Gemeinsam mit der Initiative Energiewende Gütersloh und mit Unterstützung des Kino-Inhabers, Oliver Groteheide, hatten wir in Gütersloh zur Vorführung des Dokumentarfilms "Gasland" mit anschließender Diskussion ins Bambi-Kino eingeladen.

Etwa 100 Leute kamen um sich über die Erfahrungen mit der unkonventionellen Erdgasförderung in  den USA und die aktuelle Situation in NRW zu informieren. Filmemacher Josh Fox zeigt in diesem Film auf eindringliche Weise die negativen Auswirkungen der Erdgasförderung mittels Hydraulic Fracturing (Fracking) an vielen Orten der USA.

In der an den Film anschließenden Diskussion konnte ich mit Dr. Mechtild Meier, Bereichsleiterin für die Trinkwassergewinnung bei den Stadtwerken Gütersloh und den Zuschauer über die aktuelle Situation in NRW und die Gefahren des Fracking sprechen. Auch im Kreis Gütersloh ist ein sogenannter Claim, also eine Aufsuchungslizenz, an ein Unternehmen vergeben worden.

Wie Frau Dr. Meier erläuterte, handelt es sich beim Fracking um eine hier noch nicht dagewesene Bedrohung des Grundwassers. Um die Risiken abzuwägen und einzuordnen, wurde ein Gutachten durch die Landesregierung in Auftrag gegeben. Solange die Ergebnisse dazu nicht vorliegen, werden in NRW keine Fracking-Maßnahmen genehmigt werden. Um solche Gasförderungen von ihrer Umweltverträglichkeit abhängig zu machen, müsste das Bundesberggesetz geändert werden.

 

Ein Kommentar
  1. Nicole Kreinz

    Da wollen die Deutschen immer so "umweltbwust" und "vorbildlich" sein, aber wenn es um das Geld geht, sind alle Vorsätze schnell vergessen...!!!
    Was nützen Millionen von Euros, wenn viele Menschen an den Giften, die im Trinkwasser an den Tag kommen, erkranken und sterben und dann nicht mehr da sind, um das Gas dann abnehmen / nutzen zu können...!!!

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