Christian Lindner fällt den eigenen Leuten in den Rücken

Im letzten Jahr haben wir in NRW den historischen Schulkonsens erzielt, der nach Jahrzehnten den Streit um die Schullandschaft in unserem Bundesland beendet hat und Ruhe und Planungssicherheit für Kinder, Eltern und Schulträger ermöglichte.

FDP-Spitzenkandidat Christian Lindnder stellt jetzt im Wahlkampf diesen Konsens in EducationFrage. Mich befremdet das: Entweder hat Herr Lindner den Schulkonsens noch nicht verstanden, oder er fällt seinen eigenen Leuten mutwillig in den Rücken. Rund 200 Mandatsträger der FDP haben in den Kommunen unseres Bundeslands bereits für neue Sekundar- und Gesamtschulen gestimmt. Sie agieren ganz offensichtlich weit weniger ideologisch in der Schulpolitik als ihr Spitzenkandidat. Ein Beispiel für eine gemeinsame konstruktive Schulpolitik ist die FDP-Ratsfraktion in der Stadt Harsewinkel, die sich für den Bau einer neuen Gesamtschule ausgesprochen hat.

Ich freue mich sehr über die Unterstützung der FDP in dieser Kommune in meinem Wahlkreis, die weit mehr ist als bloßes Mitläufertum, sondern ein aktives Mitgestalten einer neuen, zukunftsfähigen Schulpolitik. Herr Lindner sitzt als Veteran ganz allein im Schützengraben des alten Schulkriegs.

Eine Pressemitteilung zu diesem Thema finden Sie hier.

 

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