Bausteine einer Energiewende in NRW - Die Planungen für ein Pumpspeicherkraftwerk in Höxter

Letzte Woche Freitag konnte ich mich gemeinsam mit Gisbert Bläsing, Ortsverbandssprecher der Grünen in Beverungen, einem Vertreter von Trianel und Anwohnerinnen und Anwohnern vor Ort über die

Planungen eines möglichen Pumpspeicherkraftwerks im Kreis Höxter informieren. Pumpspeicherkraftwerke werden in Zukunft vermehrt benötigt, um Angebot und Nachfrage von Erneuerbaren Strom in Einklang  zu bringen. Um frühzeitig Bedenken und offene Fragen aufnehmen zu können, wurden daher in Amelunxen das Projekt, die Erfordernisse der Energiewende und die Interessen der Menschen und der Umwelt diskutiert. Auch wenn die Erneuerbaren Energien erheblich verträglicher sind als die fossilen, ist es das Anliegen von uns Grünen, die damit verbundenen Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Deutlich wurde dabei auch: Neben dem Nutzen für die Energiewende könnte die Region auch ökonomisch profitieren. Bisher war es so, dass durch die fossile Energie immense Kosten aus dem Kreis Höxter abflossen. Durch die Energiewende bietet sich die Chance, energieautark zu werden. D. h. alles Geld, das für Energie aufgewendet werden muss, bleibt vor Ort. Es sei auch denkbar, Energie in die Nachbarschaft zu exportieren und dadurch zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Besonders Beteiligungsmodelle, bei denen ein Teil des Ertrags etwa in soziale Projekte investiert wird, sind dabei sehr erfolgreiche Modelle. Das kann eine Region nachhaltig stärken.

 

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