Energiewende im Dialog: Ghanaische Campusradiomacher zu Besuch im Landtag NRW

Die Besuchergruppe aus dem NRW-Partnerland Ghana, die heute trotz starkem Schneefall den Weg in den Landtag auf sich genommen hat, ist über 7000Kilometer gereist, um mehr über die „German Energiewende“ zu erfahren. So durfte ich neun ghanaische Campusradiomacher der Sender Focus FM und Mynd FM aus Kumasi, ATL FM und Eagle FM aus Cape Coast, Radio Windy Bay aus Winneba und Radio Univers aus Accra empfangen und mit ihnen diskutieren. Ermöglicht hat diesen Besuch ein von der Staatskanzlei NRW finanziertes Projekt, welches die Qualifizierung und Vernetzung ghanaischer Campusradios zum Ziel hat. Im Rahmen dieses Projekts wurde ein Trainings- und Weiterbildungsformat, einschließlich der Produktion von Radiobeiträgen zum Thema „Umwelt und Energie“, geschaffen. Diese Expertentrainings, an denen auch nordrheinwestfälische Journalismusstudenten teilnehmen, finden zunächst in NRW und anschließend in Ghana statt. Nachdem ich einen kurzen Vortrag über die Rahmenbedingungen der nordrheinwestfälischen Energiepolitik gehalten habe, entstand eine lebhafte und äußerst spannende Diskussion über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Ghana und Deutschland im Hinblick auf energierelevante Themen - von der Solarenergie bis hin zur Steinkohle. Die Diskussion war eine enorme Bereicherung für mich und gab mir die Möglichkeit mehr über die energiepolitischen Rahmenbedingungen in Ghana zu erfahren und unsere Erfahrungen mit einem stark steigenden Anteil Erneuerbarer Energien im Strommix in Deutschland darzustellen. Und vielleicht wird ja auch die eine oder andere grüne Idee in Zukunft in Westafrika Gehör finden.

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