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Wir unterstützen das große Engagement der Feuerwehren

Die Grüne Landtagsfraktion ist ausgeschwärmt und hat Feuerwehren im ganzen Bundesland besucht. Ich habe mich im Zuge dieser landesweiten Aktion mit der Werkfeuerwehr der Gütersloher Miele-Werke getroffen, um mir in meinem Wahlkreis ein Bild vom Einsatz und den Herausforderungen für die Feuerwehrleute zu machen. Die Ergebnisse fließen in eine Analyse der Situation ein, denn es ist uns  ein wichtiges Anliegen, die Feuerwehren bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zu unterstützen.

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Uwe Theismann (Foto ganz links), Leiter der Werkfeuerwehr der Firma Miele und stellvertretender Kreisbrandmeister, nahm sich meiner an und ließ mich bei einer Übung gleich einmal von einem etwa 12 Meter hohen Werksdach „retten“. 39 aktive Mitglieder, berichtete Theismann, umfasst die Werkfeuerwehr bei Miele derzeit, von denen 6 hauptamtlich im Brandschutz tätig sind.

Das Aufgabenspektrum der zwei Feuerwehrfrauen und 37 -männer beim Gütersloher Traditionsbetrieb ist weit: Neben der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung ist die wichtigste Aufgabe der vorbeugende Brandschutz. Ausbildungsstand und Ausrüstung der Werkfeuerwehr sind durchaus vergleichbar mit dem Stand bei der Berufsfeuerwehr und so unterstützt die Miele-Werkfeuerwehr im Bedarfsfall auch immer wieder ihre Feuerwehrkollegen bei Einsätzen außerhalb des Betriebsgeländes. Theismann: „Unsere Werkfeuerwehr ist ein echter Standortfaktor für die Firma Miele.“ So wäre die Miele-eigene Gießerei am Standort Gütersloh ohne die Werkfeuerwehr beispielsweise nicht ohne Weiteres möglich.

Der Landtag NRW bereitet derzeit eine Novellierung des Gesetzes über den Feuerschutz und die Hilfeleistung (FSHG) vor. Uwe Theismann wünscht sich von dieser Novellierung, dass dabei Regelungen gefunden werden, die auch den Fortbestand der kleineren unter den aktuell 72 Werkfeuerwehren in NRW sicherstellen. Viele aktuelle Themen der Landespolitik haben Bezug zur Arbeit der Feuerwehren: Das Feuerschutzgesetz, die Neuordnung der Rettungsdienst-Organisation und die Notfallsanitäter-Ausbildung, Inklusion und Integration in den Feuerwehren sowie der Unfallversicherungsschutz ehrenamtlicher Feuerwehrleute.

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Ich war offen und dankbar für die Anregungen der Feuerwehr: Ich nehme die Anregungen sehr gerne mit nach Düsseldorf und weiß, dass es dafür offene Ohren gibt. Die vielen ehren- und hauptamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer sind mit sehr viel persönlichem Engagement bei der Sache. Das ist absolut bewundernswert. Der Besuch hat mir gezeigt, wie breit das Aufgabenspektrum der Feuerwehren ist. Die Rettungsübung war eine spannende Erfahrung.

Eine Pressemitteilung zu diesem interessanten Besuch findet sich hier.

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