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	<title>Kommentare für Wibke Brems</title>
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		<title>Kommentar zu 60-Tage-Bilanz und ein dickes Dankeschön! von Matthias Bartsch</title>
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		<dc:creator>Matthias Bartsch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 12:00:26 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Wibke,

herzlichen Glückwunsch zum erneuten Einzug in den Landtag!!!

Obwohl ich leider nicht mitwählen durfte, habe ich Euch das allerbeste für die Wahlen gewünscht. Ich hoffe das Ihr die Energiewende weiter vorantreibt und den Oligopolisten ordentlich einheizt! Es kann nicht sein, das RWE &amp; Co. weiter &quot;Energiepolitik&quot; auf Kosten der Umwelt, des Klimas und der Energieressourcen machen und dabei noch den Strompreis bestimmen können.

Ich wünsche Dir persönlich Alles Gute, im Privaten wie Politischen!

Viele Grüße
Matthias Bartsch (aus Bremen)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Wibke,</p>
<p>herzlichen Glückwunsch zum erneuten Einzug in den Landtag!!!</p>
<p>Obwohl ich leider nicht mitwählen durfte, habe ich Euch das allerbeste für die Wahlen gewünscht. Ich hoffe das Ihr die Energiewende weiter vorantreibt und den Oligopolisten ordentlich einheizt! Es kann nicht sein, das RWE &amp; Co. weiter &#8220;Energiepolitik&#8221; auf Kosten der Umwelt, des Klimas und der Energieressourcen machen und dabei noch den Strompreis bestimmen können.</p>
<p>Ich wünsche Dir persönlich Alles Gute, im Privaten wie Politischen!</p>
<p>Viele Grüße<br />
Matthias Bartsch (aus Bremen)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bürger und Bäume gegen Ortsumgehung von Wibke</title>
		<link>http://wibke-brems.de/2012/05/01/buerger-und-baeume-gegen-ortsumgehung/comment-page-1/#comment-1685</link>
		<dc:creator>Wibke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:29:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wibke-brems.de/?p=4613#comment-1685</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Schöngarth,
das habe ich soeben veranlasst. Ich hoffe, dass Abgeordnetenwatch dies auch schnell umsetzt.
Mit freundlichen Grüßen
Wibke Brems</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Schöngarth,<br />
das habe ich soeben veranlasst. Ich hoffe, dass Abgeordnetenwatch dies auch schnell umsetzt.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Wibke Brems</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bürger und Bäume gegen Ortsumgehung von Rudolf Schöngarth</title>
		<link>http://wibke-brems.de/2012/05/01/buerger-und-baeume-gegen-ortsumgehung/comment-page-1/#comment-1684</link>
		<dc:creator>Rudolf Schöngarth</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2012 13:52:04 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrte Frau Brems,
wenn Sie nun noch auf dem Server: Abgeordnetenwatch.de eine Korrektur zu Tempo 30 veranlassen, ist die Sache für mich ok.
Mit freundlichem Gruß
R.Schöngarth</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Brems,<br />
wenn Sie nun noch auf dem Server: Abgeordnetenwatch.de eine Korrektur zu Tempo 30 veranlassen, ist die Sache für mich ok.<br />
Mit freundlichem Gruß<br />
R.Schöngarth</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bürger und Bäume gegen Ortsumgehung von Wibke</title>
		<link>http://wibke-brems.de/2012/05/01/buerger-und-baeume-gegen-ortsumgehung/comment-page-1/#comment-1683</link>
		<dc:creator>Wibke</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:29:42 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Schöngarth,
Sie haben absolut Recht. Mir tut dieses Versehen leid, ich hatte das anders in Erinnerung.
Mit freundlichen Grüßen
Wibke Brems</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Schöngarth,<br />
Sie haben absolut Recht. Mir tut dieses Versehen leid, ich hatte das anders in Erinnerung.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Wibke Brems</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bürger und Bäume gegen Ortsumgehung von Rudolf Schöngarth</title>
		<link>http://wibke-brems.de/2012/05/01/buerger-und-baeume-gegen-ortsumgehung/comment-page-1/#comment-1682</link>
		<dc:creator>Rudolf Schöngarth</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 17:15:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wibke-brems.de/?p=4613#comment-1682</guid>
		<description>Sehr geehrte Frau Brems,
ich möchte Sie bitten bei der Wahrheit zu bleiben. Der Antrag auf Tempo 30 ist nicht von den Grünen, sondern ein Bürgerantrag mit vielen Fakten über die Situation  vor Ort. Der Antrag kam von den Anwohnern der Brackweder Straße. Die Grünen haben im Planungsausschuss wie alle Pateien mit zugestimmt - nicht mehr und nicht weniger!!
Mit freundlichem Gruß</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Brems,<br />
ich möchte Sie bitten bei der Wahrheit zu bleiben. Der Antrag auf Tempo 30 ist nicht von den Grünen, sondern ein Bürgerantrag mit vielen Fakten über die Situation  vor Ort. Der Antrag kam von den Anwohnern der Brackweder Straße. Die Grünen haben im Planungsausschuss wie alle Pateien mit zugestimmt &#8211; nicht mehr und nicht weniger!!<br />
Mit freundlichem Gruß</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bürger und Bäume gegen Ortsumgehung von Wibke</title>
		<link>http://wibke-brems.de/2012/05/01/buerger-und-baeume-gegen-ortsumgehung/comment-page-1/#comment-1681</link>
		<dc:creator>Wibke</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 14:35:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wibke-brems.de/?p=4613#comment-1681</guid>
		<description>Sehr geehrte Frau Tölke, 

Ihre hier gestellte Frage zielt in die gleiche Richtung wie Ihre auf Abgeordnetenwatch gestellte Frage, darum veröffentliche ich hier mein dort veröffentlichte Antwort:

Meine Aussage, dass die Ortsumgehung in Friedrichsdorf nicht gebaut wird, begründet sich auf der Tatsache, dass die so genannte „Priorisierungsliste 2011“ des Landesstraßenbedarfsplans die Prioritätsstufe „nachrangig planen“ vorsieht, was de facto bedeutet, dass keine weiteren Planungsschritte unternommen werden und ein Bau somit auf absehbarer Zeit nicht vorgesehen ist. 

Rot-Grün im Land hat Inventur gemacht. Bei insgesamt 35% der Landesstraßenprojekte macht es keinen Sinn, die Planungen fortzuführen. Diese werden nun zurückgestellt. 
Die überzähligen Planungsbeauftragungen und ersten Spatenstiche der Regierung Rüttgers in Wahlkampfzeiten waren in hohem Maße unehrlich. Das Geld für die Umsetzung dieser vielen Projekte war und ist nicht vorhanden. Alleine die jetzt priorisierten Straßen binden die zur Verfügung stehenden Finanzmittel mindestens für die nächsten 10 Jahre. Darüber hinaus haben die offensichtlich an vielen Stellen sinnlos begonnen Planungen in den Kassen des landeseigenen Betriebs Straßen.NRW ein Defizit von 51 Mio. Euro verursacht. Nun findet eine Konzentration auf die realistischen Projekte statt, dies ist sicher auch im Sinne der Steuerzahlenden.

Die Pflege der Straßensubstanz wurde in den letzten Jahren deutlich vernachlässigt, dabei ist genau dieser Erhalt die günstigste Variante, sichere und schnelle Mobilität auf der Straße sicherzustellen. In diesem Sinne werden wir sukzessive freiwerdende Haushaltsmittel umschichten. Ein Schritt, den Expertinnen und Experten mehrfach als sinnvoll und wichtig empfehlen.

Wenn andere Politiker behaupten, Sie könnten dafür sorgen, dass die Ortsumgehung Friedrichsdorf in absehbarer Zeit weiter geplant oder gar gebaut wird, ist das einfach nur unehrlich. Denn auch andersfarbige Landesregierungen werden nicht mehr Geld im Haushalt zur Verfügung haben. Viele der seinerzeit in Aussicht gestellten Umgehungsstraßen hatten in Wirklichkeit zu keinem Zeitpunkt eine echte Chance auf eine Realisierung, waren im Grunde nichts anderes als bloße Absichtserklärungen, Placebos. Die alte Landesregierung dürfte sich dessen bewusst gewesen sein und wir dürfen davon ausgehen, dass man vielfach die Karte „Wir planen eine Umgehungsstraße“ gezogen hat, um beispielsweise in Wahlkampfzeiten Stimmung zu machen. Ich finde dies sehr unehrlich und unfair gegenüber den Anwohnern, deren (unrealistische) Hoffnungen wir mit der Priorisierungsliste 2011 gewissermaßen ersticken mussten.

Die Entscheidung gegen den Bau der Umgehungsstraße fiel im Verkehrsministerium und diese Entscheidung fiel – wie alle Entscheidungen für oder gegen die Weiterverfolgung der in der Priorisierungsliste behandelten Straßenbauprojekte – unter Berücksichtigung sehr vieler Umstände, nach Prüfung aller Gegebenheiten und vor dem erdrückenden Hintergrund einer mehr als angespannten Haushaltslage. Bereits die jetzt priorisierten Straßen binden die Haushaltsmittel für den Straßenbau auf einen Zeitraum von 10 Jahren.
Vor diesem Hintergrund hat die Landesregierung einen Schnitt gemacht und den Fokus auf tatsächlich in überblickbaren Zeiträumen realisierbare Straßenbauprojekte gelegt. Dies ist zwar in vielen Fällen für verkehrsgeplagte Anwohner enttäuschend, aber doch auch sehr viel ehrlicher und es schafft klare Verhältnisse – so oder so.

Die jetzige Verkehrssituation der Anwohner in Friedrichsdorf ist den GRÜNEN und mir weder egal, noch sind wir untätig.

Nach einem langen Entscheidungsprozess haben wir GRÜNE in Gütersloh uns gegen die Ortsumgehung entschieden, was uns nicht leichtfiel, da wir um die Situation der verkehrsgeplagten Anwohner wissen. Was den Ausschlag für unsere Haltung gab:
• Uneindeutige Verkehrsprognosen (schwierige Differenzierung beim Quell- und Zielverkehr) • Die Verkehrsprognosen lassen die Verteilung an angeschlossenen Knotenpunkten (besonders Richtung Avenwedde Kreisverkehr, Avenwedder/Sürenheider Straße (L788/K36) außer Acht, ggf. schafft eine OU Friedrichsdorf an anderen Stellen massive Probleme • Fuß- und Radläufige Abscheidung des Ortsteils (in Richtung Windflöte) wäre unverhältnismäßig hoch (wie wir auch bei einem Ortstermin gesehen haben)

Mit diesen Maßnahmen wollen wir GRÜNE jetzt reagieren:
• Eine dauerhafte Reduzierung auf Tempo 30 auf der Brackweder Straße. Die momentan gültige Tempobeschränkung auf Tempo 30 geht übrigens auch auf uns Grüne zurück.
• LKW-Durchfahrtsverbot für die Ortsdurchfahrt Friedrichsdorf. Dieses ist umzusetzen im Rahmen einer „Teileinziehung“ für die L 788 und L791 gemäß § 7 des Straßen- und Wegegesetztes NRW (StrWG).
• Sofortiger Wegfall der Autobahn-Umleitungsfunktionen der Friedrichsdorfer Durchfahrtsstraßen für Ereignisse auf der Autobahn A 2 und zukünftig auf der A 33.
• LKW-Durchfahrtsverbotsbeschilderung auf der neuen A 33 in Bezug auf Friedrichsdorf.

Die bisherigen Verkehrsprognosen für den Friedrichsdorfer Bereich erscheinen mir nicht belastbar. Darum halten wir eine neue Verkehrszählung nach Öffnung der A33-Abfahrt Buschkampstraße für zwingend notwendig. Wir wollen die tatsächliche Verkehrsentwicklung abwarten, dann sehen, in welchem Umfang sich die Verkehrsbelastung ändert oder verlagert. Und das kann auch bedeuten, das können wir nicht ausschließen, dass man dann ggf. erneut und gründlich über das Thema nachdenken muss. 

Ich stehe dem Problem nicht gleichgültig und tatenlos gegenüber.

Liebe Frau Tölke, die Umgehungsstraße in Friedrichsdorf wird nicht gebaut werden. Nicht unter einer rot-grünen Landesregierung und auch unter keiner anderen Landesregierung. Das ist eine Tatsache. Für Sie persönlich und für andere verkehrsgeplagte Anwohner ist dies sicher sehr bitter. Aber es wird dabei bleiben. Ich sehe es daher nicht als sinnvoll an, wenn wir weiterhin einer Umgehungsstraße nachtrauern, statt unseren Blick darauf zu richten, wie wir mit der zukünftigen Situation – nämlich weiterhin ohne Umgehungsstraße – im Interesse des Wohls der AnwohnerInnen umgehen wollen. Ich habe Ihnen aufgelistet, was wir GRÜNEN bislang für die Verkehrsentlastung Friedrichsdorfs getan bzw. angeregt haben. Wir würden uns freuen, wenn auch die betroffenen AnwohnerInnen sich bei der Suche nach Lösungen für das Problem des Durchgangsverkehrs in Friedrichsdorf beteiligen würden. Lösen wir uns endlich von der Idee einer Umgehungsstraße und sehen wir gemeinsam, was wir stattdessen erreichen können.

Mit freundlichen Grüßen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Tölke, </p>
<p>Ihre hier gestellte Frage zielt in die gleiche Richtung wie Ihre auf Abgeordnetenwatch gestellte Frage, darum veröffentliche ich hier mein dort veröffentlichte Antwort:</p>
<p>Meine Aussage, dass die Ortsumgehung in Friedrichsdorf nicht gebaut wird, begründet sich auf der Tatsache, dass die so genannte „Priorisierungsliste 2011“ des Landesstraßenbedarfsplans die Prioritätsstufe „nachrangig planen“ vorsieht, was de facto bedeutet, dass keine weiteren Planungsschritte unternommen werden und ein Bau somit auf absehbarer Zeit nicht vorgesehen ist. </p>
<p>Rot-Grün im Land hat Inventur gemacht. Bei insgesamt 35% der Landesstraßenprojekte macht es keinen Sinn, die Planungen fortzuführen. Diese werden nun zurückgestellt.<br />
Die überzähligen Planungsbeauftragungen und ersten Spatenstiche der Regierung Rüttgers in Wahlkampfzeiten waren in hohem Maße unehrlich. Das Geld für die Umsetzung dieser vielen Projekte war und ist nicht vorhanden. Alleine die jetzt priorisierten Straßen binden die zur Verfügung stehenden Finanzmittel mindestens für die nächsten 10 Jahre. Darüber hinaus haben die offensichtlich an vielen Stellen sinnlos begonnen Planungen in den Kassen des landeseigenen Betriebs Straßen.NRW ein Defizit von 51 Mio. Euro verursacht. Nun findet eine Konzentration auf die realistischen Projekte statt, dies ist sicher auch im Sinne der Steuerzahlenden.</p>
<p>Die Pflege der Straßensubstanz wurde in den letzten Jahren deutlich vernachlässigt, dabei ist genau dieser Erhalt die günstigste Variante, sichere und schnelle Mobilität auf der Straße sicherzustellen. In diesem Sinne werden wir sukzessive freiwerdende Haushaltsmittel umschichten. Ein Schritt, den Expertinnen und Experten mehrfach als sinnvoll und wichtig empfehlen.</p>
<p>Wenn andere Politiker behaupten, Sie könnten dafür sorgen, dass die Ortsumgehung Friedrichsdorf in absehbarer Zeit weiter geplant oder gar gebaut wird, ist das einfach nur unehrlich. Denn auch andersfarbige Landesregierungen werden nicht mehr Geld im Haushalt zur Verfügung haben. Viele der seinerzeit in Aussicht gestellten Umgehungsstraßen hatten in Wirklichkeit zu keinem Zeitpunkt eine echte Chance auf eine Realisierung, waren im Grunde nichts anderes als bloße Absichtserklärungen, Placebos. Die alte Landesregierung dürfte sich dessen bewusst gewesen sein und wir dürfen davon ausgehen, dass man vielfach die Karte „Wir planen eine Umgehungsstraße“ gezogen hat, um beispielsweise in Wahlkampfzeiten Stimmung zu machen. Ich finde dies sehr unehrlich und unfair gegenüber den Anwohnern, deren (unrealistische) Hoffnungen wir mit der Priorisierungsliste 2011 gewissermaßen ersticken mussten.</p>
<p>Die Entscheidung gegen den Bau der Umgehungsstraße fiel im Verkehrsministerium und diese Entscheidung fiel – wie alle Entscheidungen für oder gegen die Weiterverfolgung der in der Priorisierungsliste behandelten Straßenbauprojekte – unter Berücksichtigung sehr vieler Umstände, nach Prüfung aller Gegebenheiten und vor dem erdrückenden Hintergrund einer mehr als angespannten Haushaltslage. Bereits die jetzt priorisierten Straßen binden die Haushaltsmittel für den Straßenbau auf einen Zeitraum von 10 Jahren.<br />
Vor diesem Hintergrund hat die Landesregierung einen Schnitt gemacht und den Fokus auf tatsächlich in überblickbaren Zeiträumen realisierbare Straßenbauprojekte gelegt. Dies ist zwar in vielen Fällen für verkehrsgeplagte Anwohner enttäuschend, aber doch auch sehr viel ehrlicher und es schafft klare Verhältnisse – so oder so.</p>
<p>Die jetzige Verkehrssituation der Anwohner in Friedrichsdorf ist den GRÜNEN und mir weder egal, noch sind wir untätig.</p>
<p>Nach einem langen Entscheidungsprozess haben wir GRÜNE in Gütersloh uns gegen die Ortsumgehung entschieden, was uns nicht leichtfiel, da wir um die Situation der verkehrsgeplagten Anwohner wissen. Was den Ausschlag für unsere Haltung gab:<br />
• Uneindeutige Verkehrsprognosen (schwierige Differenzierung beim Quell- und Zielverkehr) • Die Verkehrsprognosen lassen die Verteilung an angeschlossenen Knotenpunkten (besonders Richtung Avenwedde Kreisverkehr, Avenwedder/Sürenheider Straße (L788/K36) außer Acht, ggf. schafft eine OU Friedrichsdorf an anderen Stellen massive Probleme • Fuß- und Radläufige Abscheidung des Ortsteils (in Richtung Windflöte) wäre unverhältnismäßig hoch (wie wir auch bei einem Ortstermin gesehen haben)</p>
<p>Mit diesen Maßnahmen wollen wir GRÜNE jetzt reagieren:<br />
• Eine dauerhafte Reduzierung auf Tempo 30 auf der Brackweder Straße. Die momentan gültige Tempobeschränkung auf Tempo 30 geht übrigens auch auf uns Grüne zurück.<br />
• LKW-Durchfahrtsverbot für die Ortsdurchfahrt Friedrichsdorf. Dieses ist umzusetzen im Rahmen einer „Teileinziehung“ für die L 788 und L791 gemäß § 7 des Straßen- und Wegegesetztes NRW (StrWG).<br />
• Sofortiger Wegfall der Autobahn-Umleitungsfunktionen der Friedrichsdorfer Durchfahrtsstraßen für Ereignisse auf der Autobahn A 2 und zukünftig auf der A 33.<br />
• LKW-Durchfahrtsverbotsbeschilderung auf der neuen A 33 in Bezug auf Friedrichsdorf.</p>
<p>Die bisherigen Verkehrsprognosen für den Friedrichsdorfer Bereich erscheinen mir nicht belastbar. Darum halten wir eine neue Verkehrszählung nach Öffnung der A33-Abfahrt Buschkampstraße für zwingend notwendig. Wir wollen die tatsächliche Verkehrsentwicklung abwarten, dann sehen, in welchem Umfang sich die Verkehrsbelastung ändert oder verlagert. Und das kann auch bedeuten, das können wir nicht ausschließen, dass man dann ggf. erneut und gründlich über das Thema nachdenken muss. </p>
<p>Ich stehe dem Problem nicht gleichgültig und tatenlos gegenüber.</p>
<p>Liebe Frau Tölke, die Umgehungsstraße in Friedrichsdorf wird nicht gebaut werden. Nicht unter einer rot-grünen Landesregierung und auch unter keiner anderen Landesregierung. Das ist eine Tatsache. Für Sie persönlich und für andere verkehrsgeplagte Anwohner ist dies sicher sehr bitter. Aber es wird dabei bleiben. Ich sehe es daher nicht als sinnvoll an, wenn wir weiterhin einer Umgehungsstraße nachtrauern, statt unseren Blick darauf zu richten, wie wir mit der zukünftigen Situation – nämlich weiterhin ohne Umgehungsstraße – im Interesse des Wohls der AnwohnerInnen umgehen wollen. Ich habe Ihnen aufgelistet, was wir GRÜNEN bislang für die Verkehrsentlastung Friedrichsdorfs getan bzw. angeregt haben. Wir würden uns freuen, wenn auch die betroffenen AnwohnerInnen sich bei der Suche nach Lösungen für das Problem des Durchgangsverkehrs in Friedrichsdorf beteiligen würden. Lösen wir uns endlich von der Idee einer Umgehungsstraße und sehen wir gemeinsam, was wir stattdessen erreichen können.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Widersprüchliche Aussagen des &#8220;neutralen Expertenkreises&#8221; zu unkonventioneller Erdgasförderung in NRW von Wibke</title>
		<link>http://wibke-brems.de/2012/04/25/widersprueche-expertenkreis-erdgas/comment-page-1/#comment-1680</link>
		<dc:creator>Wibke</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 10:19:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wibke-brems.de/?p=4584#comment-1680</guid>
		<description>Lieber Markus Lübke,

vielen Dank für Ihre Nachfrage. Zunächst einmal ist es richtig, dass erst das von der Landesregierung in Auftrag gegebene Gutachten uns Hinweise über eine mögliche Risikoabschätzung geben wird. Bedenklich ist es jedoch allemal, wenn schon der von Exxon initiierte Expertenkreis von einer neuen Risikodimension spricht! Aus Grüner Sicht besteht keine Notwendigkeit für eine mögliche Förderung von unkonventionellem Erdgas, da der Anteil an der derzeit verbrauchten Menge nur sehr gering sein könnte. Zudem haben wir aus unserer Sicht ausreichend heimische Energiequellen zur Verfügung, die jetzt und ohne Umweltrisiken angezapft werden können. Für die Landesregierung werden zurzeit Potentialkarten für alle Erneuerbaren Energien angefertigt, so dass jede Kommune in Zukunft sehen kann, welche Ressourcen sie direkt quasi „vor ihrer Haustür“ anzapfen kann. Daher steht für mich fest: Wir müssen alles tun, um die Gefahren für Menschen, Umwelt und unser Trinkwasser zu verhindern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Markus Lübke,</p>
<p>vielen Dank für Ihre Nachfrage. Zunächst einmal ist es richtig, dass erst das von der Landesregierung in Auftrag gegebene Gutachten uns Hinweise über eine mögliche Risikoabschätzung geben wird. Bedenklich ist es jedoch allemal, wenn schon der von Exxon initiierte Expertenkreis von einer neuen Risikodimension spricht! Aus Grüner Sicht besteht keine Notwendigkeit für eine mögliche Förderung von unkonventionellem Erdgas, da der Anteil an der derzeit verbrauchten Menge nur sehr gering sein könnte. Zudem haben wir aus unserer Sicht ausreichend heimische Energiequellen zur Verfügung, die jetzt und ohne Umweltrisiken angezapft werden können. Für die Landesregierung werden zurzeit Potentialkarten für alle Erneuerbaren Energien angefertigt, so dass jede Kommune in Zukunft sehen kann, welche Ressourcen sie direkt quasi „vor ihrer Haustür“ anzapfen kann. Daher steht für mich fest: Wir müssen alles tun, um die Gefahren für Menschen, Umwelt und unser Trinkwasser zu verhindern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gro&#223;e Anfrage Braunkohlesch&#228;den von Energietour: Braunkohleschäden in Merzenich » Bergschäden, Merzenich, Informationen, Anfrage, Braunkohlebergschäden, Bergbaugeschädigter » Wibke Brems</title>
		<link>http://wibke-brems.de/2012/02/02/groe-anfrage-braunkohleschden/comment-page-1/#comment-1670</link>
		<dc:creator>Energietour: Braunkohleschäden in Merzenich » Bergschäden, Merzenich, Informationen, Anfrage, Braunkohlebergschäden, Bergbaugeschädigter » Wibke Brems</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 23:12:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wibke-brems.de/2012/02/02/groe-anfrage-braunkohleschden/#comment-1670</guid>
		<description>[...] diesem Grund haben wir in der letzten Legislaturperiode eine Große Anfrage eingebracht, die uns zusätzliche Informationen liefern sollte. Aufgrund der Landtagsauflösung [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] diesem Grund haben wir in der letzten Legislaturperiode eine Große Anfrage eingebracht, die uns zusätzliche Informationen liefern sollte. Aufgrund der Landtagsauflösung [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bürger und Bäume gegen Ortsumgehung von C. Tölke</title>
		<link>http://wibke-brems.de/2012/05/01/buerger-und-baeume-gegen-ortsumgehung/comment-page-1/#comment-1664</link>
		<dc:creator>C. Tölke</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 16:53:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wibke-brems.de/?p=4613#comment-1664</guid>
		<description>Sie, Frau Brems, und Ihre Partei sind bekanntlichen die einzige politische Kraft, die sich weiterhin den verkehrsplanerischen Notwendigkeiten sperrt und die Ortsumgehung Friedrichsdorf verhindern will. Natürlich sind Sie sich darüber im Klaren, dass Sie damit den Friedrichsdorfer Bürgern immensen Schaden zufügen. Bei täglich 22.000 Kfz und zukünftig zusätzlichen 5.000 Kfz zwischen der Abfahrt Buschkampstrasse und Gütersloh setzt in Friedrichsdorf bereits heute ein durch extreme Lärm- und Abgasemmissionen verursachter Verödungsprozess ein. Bei einer Fahrbahnbreite von nur 5 Metern gibt es keinen Radweg im Ort, dafür aber zwei Schulen und drei Kindertagesstätten. Die Entlastungsprognose der Ortsumgehung liegt bei 75% und produziert damit, wie Sie sicher wissen, ein im Vergleich sensationell hohes Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV).
Wir Friedrichsdorfer Bürger sind extrem enttäuscht und entsetzt darüber, wie ausgerechnet die Grünen, die sich ja eigentlich immer genau gegen solche Belastungen eingesetzt haben, sich nun derartig gegen uns Menschen in Friedrichsdorf wenden.
Daher folgende Frage: Wie können Sie es verantworten, dieses mit einem absoluten Spitzen-NKV gesegnete Projekt zu verhindern und die Menschen in Friedrichsdorf mit dieser ökologischen und menschlichen Tragödie vor ihren Haustüren derartig alleinzulassen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie, Frau Brems, und Ihre Partei sind bekanntlichen die einzige politische Kraft, die sich weiterhin den verkehrsplanerischen Notwendigkeiten sperrt und die Ortsumgehung Friedrichsdorf verhindern will. Natürlich sind Sie sich darüber im Klaren, dass Sie damit den Friedrichsdorfer Bürgern immensen Schaden zufügen. Bei täglich 22.000 Kfz und zukünftig zusätzlichen 5.000 Kfz zwischen der Abfahrt Buschkampstrasse und Gütersloh setzt in Friedrichsdorf bereits heute ein durch extreme Lärm- und Abgasemmissionen verursachter Verödungsprozess ein. Bei einer Fahrbahnbreite von nur 5 Metern gibt es keinen Radweg im Ort, dafür aber zwei Schulen und drei Kindertagesstätten. Die Entlastungsprognose der Ortsumgehung liegt bei 75% und produziert damit, wie Sie sicher wissen, ein im Vergleich sensationell hohes Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV).<br />
Wir Friedrichsdorfer Bürger sind extrem enttäuscht und entsetzt darüber, wie ausgerechnet die Grünen, die sich ja eigentlich immer genau gegen solche Belastungen eingesetzt haben, sich nun derartig gegen uns Menschen in Friedrichsdorf wenden.<br />
Daher folgende Frage: Wie können Sie es verantworten, dieses mit einem absoluten Spitzen-NKV gesegnete Projekt zu verhindern und die Menschen in Friedrichsdorf mit dieser ökologischen und menschlichen Tragödie vor ihren Haustüren derartig alleinzulassen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Widersprüchliche Aussagen des &#8220;neutralen Expertenkreises&#8221; zu unkonventioneller Erdgasförderung in NRW von Wibke</title>
		<link>http://wibke-brems.de/2012/04/25/widersprueche-expertenkreis-erdgas/comment-page-1/#comment-1663</link>
		<dc:creator>Wibke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 07:55:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://wibke-brems.de/?p=4584#comment-1663</guid>
		<description>Hallo Susanne,
ja, auf Seite 46 der im Artikel verlinkten Risikostudie wird darauf hingewiesen, dass pro Bohrloch etwa 20.000 m³ Wasser benötigt werden und dies bisher aus &quot;eigenen Brunnen der Unternehmen mit Trinkwasserqualität&quot; stammt. Der &quot;neutrale Expertenkreis&quot; unternimmt in seinem Dokument zudem eine Zeitreise in das Jahr 2030, um &quot;die Auswirkungen des Frackings plastisch zu beschreiben&quot;. In dieser Rubrik heißt es: &quot;Bei 300 Bohrlöchern und 4000 Fracks im Schiefergas kann man von einem Wasserverbrauch von 6 Millionen Kubikmetern ausgehen. Das ist die Menge, wie sie eine Stadt wie Osnabrück etwa in einem Jahr verbraucht.&quot; Zur Absenkung des Grundwasserspiegels habe ich bisher allerdings nichts gefunden.
Gruß Wibke</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Susanne,<br />
ja, auf Seite 46 der im Artikel verlinkten Risikostudie wird darauf hingewiesen, dass pro Bohrloch etwa 20.000 m³ Wasser benötigt werden und dies bisher aus &#8220;eigenen Brunnen der Unternehmen mit Trinkwasserqualität&#8221; stammt. Der &#8220;neutrale Expertenkreis&#8221; unternimmt in seinem Dokument zudem eine Zeitreise in das Jahr 2030, um &#8220;die Auswirkungen des Frackings plastisch zu beschreiben&#8221;. In dieser Rubrik heißt es: &#8220;Bei 300 Bohrlöchern und 4000 Fracks im Schiefergas kann man von einem Wasserverbrauch von 6 Millionen Kubikmetern ausgehen. Das ist die Menge, wie sie eine Stadt wie Osnabrück etwa in einem Jahr verbraucht.&#8221; Zur Absenkung des Grundwasserspiegels habe ich bisher allerdings nichts gefunden.<br />
Gruß Wibke</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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