Wir GRÜNE haben uns auf ein Wagnis eingelassen und unsere Idee des Gütersloher Bildungsgutscheins diskutiert. Auf dem Podium vertreten waren Jörg Balk, Stellvertretender Vorsitzender des Stadtsportverbands Gütersloh, Peter Wiese, Vorstandsmitglied des Jugendmusikkorps Avenwedde und Michael Moch von der Schule für Musik und Kunst. Im Publikum vertreten waren weitere Vereinsmitglieder und -vorstände sowie der Vorsitzende des Fördervereins der Musikschule des Kreises Gütersloh. Fazit der Veranstaltung: Wir nehmen die vorgetragenen Bedenken ernst und müssen über einige Details weiter diskutieren. Dazu erklärten sich alle Teilnehmer bereit. Wer mehr zum Bildungsgutschein lesen will, kann unsere Kurzzusammenfassung hier lesen: Bildungsgutschein.
Gütersloh
GRÜNE Podiumsdiskussion zum Bildungsgutschein
Mein Video ist online: Zeit für Wibke Brems
Unzählige Freunde und GRÜNE Freunde sorgen dafür, dass der Wahlkampf Spaß macht! Hier ist der Beweis:
Dank Can bin auch ich nun in bewegten Bildern online zu sehen. Und allen (GRÜNEN) Freunden danke ich für die Unterstützung! Ihr seid toll!!!
Bürgermeisterkandidat der UWG will an Jugendhilfe sparen
Vor kurzem äußerte sich der Bürgermeisterkandidat der UWG, Peter Kalley, in einem Zeitungsinterview mit dem Westfalen Blatt über die Notwendigkeit eines zweiten Sparpakets. Er möchte nicht noch einmal Bürger und Firmen belasten. Er möchte an die “großen Brocken” und das ist für ihn die Jugendhilfe. Laut Kalley “schicken die Jugendämter problematische Kinder und Jugendliche lieber einmal mehr ins Heim. Damit wird Verantwortung wegdelegiert.”
Vielmehr versucht der Fachbereich Jugend mit ambulanten qualifizierten Fachkräften, die in die Familien gehen, die Eltern zu stärken und zu stabilisieren, mit dem Ziel, Heimunterbringungen zu vermeiden.
Herr Kalley äußert sich hier in völliger Unkenntnis der tatsächlichen Umstände im Fachbereich Jugend der Stadt Gütersloh. Sicherlich ist es richtig, dass dieser Bereich den größten Ausgabenanteil am Haushalt der Stadt hat. Daraus allerdings zu schließen, hier sei auch am meisten zu einzusparen ist grundfalsch. Mein Eindruck von den Mitarbeitern des Fachbereichs Jugend ist dagegen der, dass sie die Entscheidung, eine Heimunterbringung nicht leicht machen. Hier sind viele Aspekte abzuwägen, nur einer davon sind die Kosten. Dass im Fachbereich Jugend “Verantwortung wegdelegiert” wird, wie Herr Kalley es äußert kann ich beim besten Willen nicht sehen.
Die Kosten für die Heimunterbringung sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Der Jugendhilfeausschuss und die Verwaltung haben hier immer wieder Lösungen diskutiert, daran hat sich Herr Kalley nie aktiv beteiligt. Die Stadt Geld gibt viel Geld in die Prävention,und die ambulante Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern aus. Aber manchmal reicht das eben nicht und eine Heimunterbringung ist unvermeidlich. Herr Kalley argumentiert in seinem Interview dagegen als würden die Mitarbeiter des Fachbereichs Jugend gerne Kinder und Eltern auseinander reißen.
Mit diesen unglaublichen Aussagen ist Kalleys unqualifiziertes Statement allerdings noch nicht zu Ende! Er geht sogar so weit, zu behaupten, dass “wir dafür keine diplomierten Fachkräfte mit Beamtenstatus” brauchen. Kalley weiter: “Die Hilfsbedürftigkeit der Familie lässt sich mit gesundem Menschenverstand erkennen.”
So äußert sich niemand, der ein verantwortungsbewusster Bürgermeister wäre, dem das Wohl von Kindern und Jugendlichen wirklich am Herzen liegt.
Haltestelle in Gütersloh
Am heutigen Samstag kamen die Haltestelle des Landesverbands zusammen mit dem Landesvorsitzenden der GRÜNEN in NRW, Arndt Klocke, nach Gütersloh. Wir GRÜNE wollten darauf aufmerksam machen, dass in Sachen Busse und Bahnen noch einiges in Gütersloh verbessert werden kann. Wir sammelten Unterschriften gegen die mögliche Zerschlagung der Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE) und für eine neue Direktverbindung von Versmold über Gütersloh nach Paderborn.
Zu Besuch bei der Griechischen Gemeinde
Am gestrigen Mittwoch war ich zusammen mit unserem Bundestagskandidaten Marco Mantovanelli zu Besuch bei der Griechischen Gemeinde in Gütersloh. Ich konnte meine Ideen für Gütersloh darstellen und wir konnten die Belange der griechischen Gemeinde anhören. Der Griechische Gemeinde Kreis Gütersloh hat etwa 500 Mitglieder und sie suchen schon lange nach einer neuen Bleibe, größere Räume sind dringend notwendig. Sorgen macht sich der Vorstand darüber, dass die Jugendlichen in ihrem Umfeld kaum Ausbildungsplätze bekommen. Ich werde hier den Kontakt zum ebenfalls beeindruckenden Verein Bürger für Jugend und Ausbildung e.V. herstellen. Vielleicht können die beiden Vereine hier zusammenfinden? Ich würde mich freuen! Ich jedenfalls freue mich auch auf die nächste Veranstaltung bei der Griechischen Gemeinde: Am Sonntag ist um 12 Uhr Podiumsdiskussion in der Oststr. 47
Wo man mich in dieser Woche noch treffen kann…
Morgen freue ich mich auf ein persönliches Gespräch mit dem griechischen Verein in Gütersloh. Am Freitag gibt’s Rock und R&B auf dem Dreiecksplatz und schließlich unseren Infostand am Samstag um 11 Uhr auf dem Berliner Platz. Um 14 Uhr wird uns dann der Landesvorsitzende der NRW-GRÜNEN mit einer mobilen Haltestelle besuchen. Damit geht es definitiv in die “heiße Wahlkampfphase”.
Wahlfahrt statt Wahlgeflüster
Heute waren wir Bürgermeisterkandidaten das letzte Mal zum Wahlgeflüster von GT-Info und Gütersloh-TV geladen. Aus dem Wahlgeflüster wurde allerdings eine “Wahlfahrt”. Eine Busfahrt zu Gütersloher Orten, wo wir die Möglichkeit hatten, unsere Meinung und Vorstellung kundzutun. Die Fahrt führte u.a. vom Rathaus zum Bahnhof, zum Berliner Platz und in die Münsterstraße. Die Auflösung gibt es Donnerstag, Freitag und Samstag vor der Wahl. Also müsst Ihr Euch schon noch ein wenig gedulden…
“Global Agents for Change” im Wapelbad
Am heutigen Sonntag, 05. Juli trafen sich im Wapelbad internationale Gäste: Die wirklich beeindruckende Kölner Band Los Chupacabras heizte den Güterslohern im Wapelbad mit südamerikanischen Rhythmen ein. Eine Zuflucht für die ganze Nacht fanden dagegen die Teilnehmer der gemeinnützigen Organisation Global Agents for Change mit ihren Fahrrädern und Zelten. Die jungen
Kanadierinnen und Kanadier fahren von Amsterdam nach Istanbul. Für jeden gefahrenen Kilometer gibt es Spendengelder, die vorwiegend über Mikrofinanz-Organisationen der weltweiten Armutsbekämpfung zugute kommen.
Eine wirklich unterstützenwerte Angelenheit dachten wir Gütersloher GRÜNE uns und haben eine kleine Verpflegung organisiert: Frisches Bio-Obst, das reißenden Absatz fand.
Die letzten beiden Nächte verbrachten sie gemeinsam mit der GRÜNEN Jugend Münster.
Die FahrradfahrerInnen waren sichtlich beeindruckt, was ihnen da im Wapelbad geboten wurde. Matthias Markstedt, Vorsitzender des Fördervereins spendierte den “Agents” Kost und Logis, so dass sie morgen gestärkt nach Höxter aufbrechen können.
Stadtführung für Besserwisser
Die Gütersloher GRÜNEN starteten mit einer “Stadtführung für Besserwisser” in die Sommerferien. Matthias Borner, lokal bekannter Autor, Comedian und Satiriker, führte mit Witz und einigen Besserwisserinfos durch die Stadt.
Über 20 Teilnehmer nahmen auf dem eineinhalb stündigen Stadtrundgang einige “unnütze” Infos zur schönsten Stadt der Welt auf. 
Oder wussten Sie, dass die Stadtbibliothek von oben die Form eines Schlüssellochs aufweist und weltweit die erste ist, die nach dem Konzept der dreistufigen Bibliothek gebaut wurde?
Letzte Ratssitzung vor den Sommerferien kontrovers und doch einstimmig
Am Freitag, 26.06. fand um 17 Uhr die letzte Ratssitzung vor den Sommerferien statt, wahrscheinlich sogar die letzte Ratssitzung vor der Kommunalwahl am 30. August. Themen waren neben einigen unspektakulären Bebauungsplänen, einem Pakt für das Ehrenamt sowie einer Namensänderung der Fröbelschule Anträge von SPD und der schwarz-grünen Plattform zur Einführung eines Bürgerhaushalts, ein Antrag der SPD zur „problematischen Quartiersentwicklung im Stadtteil Blankenhagen“ und eine von der GRÜNEN- und der CDU-Fraktion eingebrachte Resolution zur Situation der syrisch-orthodoxer Christen in der Türkei.
Nach Zustimmungsbekundungen aller Fraktionen zum Ziel, einen Bürgerhaushalt einzuführen, wurde der Kompromissvorschlag der Bürgermeisterin Maria Unger einstimmig angenommen. Zuvor wies ich aber auf unseren Antrag von vor 5 Jahren hin, in dem wir diesen schon einmal gefordert haben. Der damalige Kompromiss erwies sich als faul und die Bemühungen zur Einführung eines Bürgerhaushalts sind eingeschlafen. Zu hoffen bleibt, dass die Änderung an der Spitze der Kämmerei nun ein ECHTES Bestreben in der Verwaltung herrscht, den Bürgerhaushalt einzuführen. Da ist aktives Zugehen auf die Bürger gefordert, Einladungen über die Presse oder die Homepage reichen hier nicht aus. Wir Ratspolitiker dürfen uns mit einem Bürgerhaushalt natürlich nicht aus der Verantwortung stehlen, vielmehr geht es um Beteiligung und Akzeptanz. Die SPD wollte mit ihrem Antrag sicherstellen, die Zustimmungsbekundungen der schwarz-grünen Plattform zur aktuellen Initiative eines Bürgerbegehrens für den Bürgerhaushalt aufrechtzuerhalten. Dass den GRÜNEN echte Bürgerbeteiligung am Herzen liegt haben wir nicht zuletzt durch unseren Antrag vor 5 Jahren bewiesen, dafür benötigen wir keine SPD, die hier verzweifelt sich etwas auf die Fahnen zu schreiben, was ihr eigener ehemaliger Kämmerer Dr. Wigginghaus und ihre Bürgermeisterkandidatin in den letzten Jahren haben einschlafen lassen.
Ebenfalls für einige Kontroversen sorgte der SPD-Antrag „problematischen Quartiersentwicklung im Stadtteil Blankenhagen“. Siegfried Kornfeld, scheidender GRÜNER Ratsherr kritisierte die Fokussierung auf die Nachbarn, für die „die problematische Situation […] verbessert und möglichst beseitigt werden“ sollte. Zu wenig wurde die Situation für die rumänischen Arbeiter, die für die Firma Tönnies u.a. in Blankenhagen untergebracht werden, wie ihre Arbeits- (Stundenlöhne von 2,50€ bis 3,50€) und Lebensbedingungen (11m² pro Person, keine Freizeitmöglichkeiten) beleuchtet. Schlussendlich konnte aber ein Kompromiss erarbeitet werden, der die Stadtverwaltung in ihrem Bestreben unterstützt, diese Bedingungen in Zusammenarbeit mit der Firma Tönnies und die Auswirkungen auf die Nachbarschaft zu verbessern.
Die schwarz-grüne Resolution zur „Situation der syrisch-orthodoxer Christen in der Türkei“ wurde dagegen von allen Ratsfraktionen begrüßt. Entgegen der sonstigen Praxis, bundespolitische Themen und Resolutionen aus dem Ratssaal zu verbannen, waren sich alle einig. Schließlich lebt in Gütersloh eine der größten Gruppen der in Deutschland lebenden Aramäer. Dass ihre Verwandten in der Türkei von Repressalien bedroht sind, wollte der gesamte Rat nicht einfach hinnehmen.
So herrschte nach langen Diskussionen bei den einzelnen Punkten im Großen und Ganzen doch Einigkeit im Rat.
Nachtrag: Dass die SPD nach der Sitzung und der inhaltlichen Auseinandersetzung der GRÜNEN-Fraktion vorwirft, kollektiv ihren Verstand verloren zu haben, zeigt zum wiederholten Male, dass die SPD auf inhaltliche Auseinandersetzung mit persönlichen Angriffen reagiert. Wie unter diesen Vorzeichen konstruktive Gespräche nach der Wahl möglich sein sollen, bleibt allein das Geheimnis der SPD…





