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5 Kommentare

  1. Harald Starke

    Meine Wünsche für die kommende Landtagswahl am 9. Mai sind:
    1.) eine neue Landesregierung von SPD und den Grünen mit deutlicher Mehrheit,
    2.) ein deutlicher Zugewinn der Grünen im neuen Landtag, damit umweltfreundliche Politik umgesetzt werden kann,
    3.) Wibke Brems als Abgeordnete im neuen Landtag.
    Wibke Brems ist meine politische Favoritin. Sie kommt nicht nur sympathisch herüber, sie verfügt auch über den entsprechenden Sachverstand.

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  2. Christian Heinitz

    Moin moin,
    ich bin in der PV Branche im schönen Wolfenbüttel in Niedersachsen tätig und über meinen grünen Freund aus Essen auf deine HP gestoßen.
    Meine Frage /Bemerkung ist: Ist der Betrieb einer PVA, z.b. < 30 kWp ein Gewerbe, wenn das Finanzamt dafür keine Gewerbeanmeldung verlangt, für die Rückerstattung der MwSt?
    Da geht viel durcheinander, wie das OVG Urteil aus MS zeigt.
    EFHausanlagen sind nicht baugenehmigungspflichtig, da sie vorwiegend für den Eigenbedarf Strom produzieren? Wo hat der Richter das denn her?
    Will damit kein neues Fass aufmachen, aber das ist nun schon (noch) ganz selten der Fall.

    Gruß
    Christian Heinitz

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  3. Schmelter

    Hallo Frau Wibke Brems,

    habe als Jäger die Podiumsdsikussion mitbekommen, klar das hier eine Vertretung der Grünen Umwelt-/Jagdpolitik im Focus der Jäger stand. Sie habe Courage bewiesen, das ist gut so. Leider hat sich die grüne Jagdpolitik immer weiter durch Einfluss von Schreibtischökologen von der Basis und Praxis entfernt, was das Jagdrecht angeht. Man will uns mit möglichst vielen Schikanen die Jagd verleiden, weil wir ja angeblich Freude am töten von Tieren haben, es wird uns unterstellt.Klar ist aber das wir Freude an der Jagd haben, uns vernatwortlich fühlen für die jagdbaren und nicht jagdbaren Arten und deren Lebensraum, die Tiere genauso lieben oder mehr als jeder andere Bürger, auch die Anwsesenheit im Feld unf Wald und Pflege der Tradition, wie z.b. Jagdhormblasen. Natürlich gibt es auch unter den Jägern, genau wie in den Parteien, Scharfmacher und einzele Exrempoisitonen. Früher gab es zwischen der grünen Politik(Frau Höhn) und der Jagd mehr Gemenisamkeiten, da wir ja alle in einem Boot sitzen. Aber ich habe von Herrn Remmel auf zwei Veranstaltungen in den letzten Jahren gehört, es hat da moderater geklungen, als es dann später enttäuschenderweiese in Gesetze geschrieben wurde. Ich habe mich enttäuscht abgewandt und habe daher auch im Freundes- und Bekanntenkreis(selbst in der eigenen Familie)den Menschen die Unvereinbarkeit in der grünen Politik zwischen Wehklagen über Artenschwund und erweiterten Schutz von Prädatoren(Allerweltsarten) erkärt, das kostet Stimmen. Wir haben nun mal zuviele heimische und erst recht zugewanderte Prädatoren-Arten, Mink und go´Goldschakal sind auf dem Vormarsch. Fallenjagd ist bei den nachtaktiven Arten unerläasslich. Ich habe kürzlich den Lehrgang
    absolviert und bin jetzt berechtigt. Aber eines noch als Amerkung: Sie haben sich dahingehend geäußert, dass man nach ca. 1 1/2 Jahren noch nicht die Ursache für den rapiden Rückgang der Vogelarten, insbesondere der Wiesenbrüter,nicht kenne und daher noch abzuwarten sei(wie lange wollen sie denn noch warten, um dann festzustellen, wenn diese Arten ausgesorben sind, dass die Jäger doch recht hatten??) Das kann ich nicht als verantwortungsvolle Umweltpolitik akzetieren. Das muss ich Ihnen leider sagen. Hören Sie nicht nur auf die Theorie-Biologen von NABU und Co., eine streunde Hauskatze tötet bis zu 1.000 Vögel p.a. , aber die sind nun in der Verantwortung der grünen Politik. Wir als Jäger sollten uns nie wieder darum bemühen, diese verwilderten Hauskatzen zu reduzieren. Im überigen habe ich in meinem Jagdrevier schon seit über 15 Jahren echte Wildkatzen, erstens werden nicht bejagt, zweitens sind die so deutlich zu unterscheiden von Hauskatzen und drittens gehören sie in das natürlich Artenspektrum und sind daher absolut tabu für alle jagdlichen Aktivitäten. Also da besteht überhaupt keine Verwechselungsgfahr, wer ihnen das erzählt hat, lebt auf einem anderen Stern oder will uns Jägern böses anhängen. Natürlich werden durch die intensiv Landwirtschat viele seltene Arten vernichtet, aber das zu ändern ist ein langwieriger Prozess. WArumhören sie nicht auf die Jäger, es ist ein Leichtes noch das Ruder rumzureißen und mit den Betroffenen (Jägern) und nicht gegen die Betroffen zum Nachteil der Tierwelt,
    Politk zu machen. auch wenn bei der urbanen Wähler-Zielgruppe, das eine oder andere nicht poulär ist.

    Denn ist unsere gemeiname Aufgabe unsere Umwelt und deren Bewohner zu schützen im ureigenem Interesse.

    Nochmals vielen Dank für die Anwesenheit und ehrliche Kommunikation bei der
    Kreisjägerschaft.

    Dies ist meine peersönliche Meinung. leider ist die Materie sehr komplex, die zeit Zeit und das Papier reicht nicht.

    Viele Grüße wilfried Schmelter

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    • Wibke Brems

      Hallo Herr Schmelter,

      vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ich antworte Ihnen gerne, denn Ihre Zuschrift ist im Ton sachlich und freundlich und einer sachlichen Diskussion stelle ich mich sehr gerne.
      Ich gehe keineswegs davon aus, dass Jäger iIhrer Leidenschaft aus Freude am Töten nachgehen. Ich respektiere die jagdlichen Traditionen und bin den Jagdtreibenden sehr dankbar für ihren großen Einsatz.
      Nun zu den von Ihnen angeschnittenen Themen.
      Totschlagfallen töten die Tiere unter Umständen nicht direkt. Sie können sie auch schwer verletzen. Das ist Tierquälerei. Aus diesem Grund wollen wirgehören Totschlagfallen abschaffennun zu den verbotenen Fanggeräten. Zudem besteht die Gefahr, dass auch geschützte Arten in die Falle gehen (z.B. Baummarder oder Wildkatzen) und darin umkommen. Das Gefahrenpotential für Fehlfänge und Verletzungsgefahren für Mensch und Tier ist viel zu hoch. Zur Bejagung von Räubern (Prädatoren) bleiben aus unserer Sicht hinreichende Jagdmöglichkeiten erhalten, wie Lebendfallen-, Ansitz- oder Gesellschaftsjagd.
      Wie ich bereits bei der Diskussion der Kreisjäger ausführte, sind Ffür den Rückgang vieler Vogelarten sind andere Ursachen erheblicher. Z.B. die Vernichtung von Lebensraum durch Versiegelung der Landschaft und konventionelle Landwirtschaft. Außerdem:
      1. So war der Artenschwund bei Bodenbrütern war bereits VOR Inkrafttreten des Ökologischen Jagdgesetzes festzustellen,
      2. dDie „moderne“ konventionelle Landwirtschaft ist der Hauptverursacher des Artenschwundes (zu intensive/ monotone Bewirtschaftung, mehrere Ernten und dadurch Verlust der Brutplätze, Einsatz von Pestiziden).
      Was die Bejagung von Hauskatzen betrifft: Weder Katzen noch Hunde greifen die freilebende Tierwelt in dem Maße an, als dass sie abgeschossen werden müssten. Auch hier gilt: Für den Rückgang vieler Vogelarten sind andere Ursachen erheblicher – wie die intensive Landwirtschaft.
      Außerdem haben wir die größten Probleme mit Katzen dort, wo JägerInnen gar nicht jagen dürfen, nämlich im siedlungsnahen Bereich. Deshalb sind von den Kommunen zu beschließende Kennzeichnungs- und Kastrationsmaßnahmen für frei laufende Katzen sinnvoll. Das Land unterstützt seit mehreren Jahren Tierheime finanziell, die ein entsprechendes Programm durchführen.

      Sie haben Recht, der Austausch zwischen der Politik und der Jagd ist im gegenseitigen Interesse und ich bin mir sicher, dass wir ganz ähnliche Ziele verfolgen.
      Unser Ziel mit der Novellierung des Jagdgesetzes ist es, die Jagd ökologischer und nachhaltiger zu machen, sie an die Umstände eines sich verändernden ländlichen Raums anzupassen und tatsächlich auch gesellschaftsfähiger und akzeptierter zu machen. Eine lebenswerte Umwelt für zukünftige Generationen ist Leitlinie unserer Politik und diesen Willen zur Nachhaltigkeit sehe ich grundsätzlich auch in der Jägerschaft. Auch in diesem Sinne danke ich Ihnen für Ihre Zuschrift, die ich gerne weiterleite.

      Mit freundlichen Grüßen

      Wibke Brems

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  4. Felix Kupferschmidt

    Hallo Wibke,

    eine hervorragende Aktion Mittwochnacht bei Tönnies! So geht Guerilla-Wahlkampf. Probleme benennen - und bei den VerursacherInnen an die Wand werfen. Das können nicht nur Greenpeace und Robin Wood. Das sollten wir alle tun!

    Viel Erfolg!
    Felix

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