Auch heute machten wir wieder mit unserer Videoinstallation an der Rathauswand auf uns aufmerksam. Hier ein paar Eindrücke:
Platzwechsel
An diesem Wahlwochenende findet in der Gütersloher City der “Platzwechsel” statt. Kleine, aber feine Truppen machen Straßentheater. Und da Wahlkampf ja gewisse Ähnlichkeiten mit Straßentheater aufweist, konnten wir die vielen Menschen durch Gespräche und andere Kleinigkeiten begeistern.
So haben wir die Stadt ein wenig verschönert (alle Fahrräder der Innenstasdt mit einem GRÜNEN Sattelschoner versorgt) und eine Licht- und Soundinstallation vorgeführt
(Eine Präsentation der Plakate und des Videos auf die Rathauswand!). Heute Abend gibts das ganze nochmal, also alle vorbei kommen!
Podiumsdiskussion bei der IHK
Die IHK Ostwestfalen hatte am 20. Juni in die Bertelsmann Stiftung geladen. Alle Bürgermeisterkandidaten waren anwesend. Auf dem Foto von links zu sehen: Nobby Morkes, Maria Unger, Gunther Thielen (kein Kandidat!), Peter Kalley, meine Wenigkeit und Heiner Kollmeyer. Spannend war es für mich auf so ungewohntem Terrain. Die positive Resonanz zeigt, dass mittlerweile GRÜNE Ideen bei der IHK nicht mehr zwangsläufig als Utopie gelten müssen.
Presseartikel gibt es unter Presse über mich
Mein Video ist online: Zeit für Wibke Brems
Unzählige Freunde und GRÜNE Freunde sorgen dafür, dass der Wahlkampf Spaß macht! Hier ist der Beweis:
Dank Can bin auch ich nun in bewegten Bildern online zu sehen. Und allen (GRÜNEN) Freunden danke ich für die Unterstützung! Ihr seid toll!!!
Bürgermeisterkandidat der UWG will an Jugendhilfe sparen
Vor kurzem äußerte sich der Bürgermeisterkandidat der UWG, Peter Kalley, in einem Zeitungsinterview mit dem Westfalen Blatt über die Notwendigkeit eines zweiten Sparpakets. Er möchte nicht noch einmal Bürger und Firmen belasten. Er möchte an die “großen Brocken” und das ist für ihn die Jugendhilfe. Laut Kalley “schicken die Jugendämter problematische Kinder und Jugendliche lieber einmal mehr ins Heim. Damit wird Verantwortung wegdelegiert.”
Vielmehr versucht der Fachbereich Jugend mit ambulanten qualifizierten Fachkräften, die in die Familien gehen, die Eltern zu stärken und zu stabilisieren, mit dem Ziel, Heimunterbringungen zu vermeiden.
Herr Kalley äußert sich hier in völliger Unkenntnis der tatsächlichen Umstände im Fachbereich Jugend der Stadt Gütersloh. Sicherlich ist es richtig, dass dieser Bereich den größten Ausgabenanteil am Haushalt der Stadt hat. Daraus allerdings zu schließen, hier sei auch am meisten zu einzusparen ist grundfalsch. Mein Eindruck von den Mitarbeitern des Fachbereichs Jugend ist dagegen der, dass sie die Entscheidung, eine Heimunterbringung nicht leicht machen. Hier sind viele Aspekte abzuwägen, nur einer davon sind die Kosten. Dass im Fachbereich Jugend “Verantwortung wegdelegiert” wird, wie Herr Kalley es äußert kann ich beim besten Willen nicht sehen.
Die Kosten für die Heimunterbringung sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Der Jugendhilfeausschuss und die Verwaltung haben hier immer wieder Lösungen diskutiert, daran hat sich Herr Kalley nie aktiv beteiligt. Die Stadt Geld gibt viel Geld in die Prävention,und die ambulante Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern aus. Aber manchmal reicht das eben nicht und eine Heimunterbringung ist unvermeidlich. Herr Kalley argumentiert in seinem Interview dagegen als würden die Mitarbeiter des Fachbereichs Jugend gerne Kinder und Eltern auseinander reißen.
Mit diesen unglaublichen Aussagen ist Kalleys unqualifiziertes Statement allerdings noch nicht zu Ende! Er geht sogar so weit, zu behaupten, dass “wir dafür keine diplomierten Fachkräfte mit Beamtenstatus” brauchen. Kalley weiter: “Die Hilfsbedürftigkeit der Familie lässt sich mit gesundem Menschenverstand erkennen.”
So äußert sich niemand, der ein verantwortungsbewusster Bürgermeister wäre, dem das Wohl von Kindern und Jugendlichen wirklich am Herzen liegt.
WählerInnen-Überzeugungsarbeit beim Gütersloher Weinfest
Mit tatkräftiger Unterstützungprobierte ich das erste Mal Kneipenwahlkampf auf hohem Niveau und unter freiem Himmel aus – mit durchschlagendem Erfolg! Der Wein und die Erdbeerbowle flossen und gleichzeitig konnte ich viele Skeptiker überzeugen, bekam Unterstützung von ganz neuer Seite und Soaß hatten wir auch noch. So muss Wahlkampf sein! Sorgte auch für Heiterkeit: Das WC-Schild auf dem alten SPD-Plakat!




