Was tut die Landesregierung gegen rostige Atommüllfässer in Ahaus?

In der Antwort der Landesregierung auf Frage 5 meiner Kleinen Anfrage 2183 hat die Landesregierung angegeben, dass im Jahr 2018 238 Atommüllfässer aus dem Fasslager im niedersächsischen Gorleben im Zwischenlager Ahaus eingelagert wurden, da die dortige Genehmigung im Jahr 2019 ausläuft. Das Zwischenlager in Ahaus hat aber ebenfalls nur noch bis zum Jahr 2020 eine gültige Genehmigung.
Zum Zustand der eingelagerten Fässer gibt die Landesregierung ferner an: „Einige Fässer weisen zum Teil leichte Auffälligkeiten auf (z.B. geringe Korrosionsbildung und leichte Deformationen).“ Näheres zu den Fässern oder den Beschädigungen erfahren wir von der Landesregierung hingegen nicht. Das Umweltministerium in Niedersachsen veröffentlichte in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der GRÜNEN Abgeordneten Miriam Staudte (Drucksache 18/734 des Niedersächsischen Landtags) jeweils Details zu den 26 beschädigten Fässern. Darüber hinaus informierte es darüber, dass insgesamt mindestens 584 Fässer aus Gorleben nach Ahaus transportiert werden sollen.
Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung nach der Anzahl der in NRW gelagerten Fässer aus Gorleben, nach der Instandsetzung der beschädigten Fässer und danach, wie in NRW sichergestellt wird, dass die in Gorleben aufgetretenen Schäden sich nicht wiederholen werden.

Wie immer werde ich hier die Antwort der Landesregierung veröffentlichen, sobald sie vorliegt.

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