Hat die Wasserentnahme großer Schlachtbetriebe Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung?

Aufgrund der ausbleibenden Niederschläge und der anhaltenden Trockenheit wurden kürzlich die Bürgerinnen und Bürger in einigen Kommunen Ostwestfalen-Lippes dazu aufgerufen, sparsam mit Wasser umzugehen. Auffällig ist dabei, dass es sich hier um eine Region handelt, in welcher mit der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück der größte Schlachtbetrieb Deutschlands ansässig ist.

Belastbare Zahlen zum Wasserverbrauch eines Schlachthofes sind nicht bekannt. Eine Bürgerinitiative aus Gütersloh bilanziert den Wasserverbrauch des Großschlachtbetriebes Tönnies auf derzeit 5.500 m3 täglich. Im Zuge der geplanten Erweiterung könne sich dieser auf bis zu 6.500 m3erhöhen, was dem täglichen Wasserbedarf von ca. 54.000 Single-Haushalten entspreche, so die Bürgerinitiative. Insbesondere bei lang anhaltender Trockenheit und angesichts knapper Wasservorräte ist dies eine nicht unerhebliche Größenordnung.

Mit dieser Kleinen Anfrage wollte ich in Erfahrung bringen, wie hoch der Wasserverbrauch von Tönnies und die dadurch entstehende Umweltbelastung ist.

Die Antworten der Landesregierung auf diese Kleine Anfrage liegen hier vor.

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