Wie ist der Stand der Umsiedlung von Kerpen-Manheim & Merzenich-Morschenich?

Auch wenn die Landesregierung sich noch weigert, konkrete Schritte zur langfristigen Sicherung des Hambacher Waldes zu unternehmen, kann aktuell davon ausgegangen werden, dass der Wald für den Braunkohletagebau nicht mehr gerodet werden wird. Damit werden auch die bereits zum Großteil umgesiedelten Ortsteile Manheim & Merzenich-Morschenich der Stadt Kerpen aller Voraussicht nach nicht mehr bergbautechnisch in Anspruch genommen werden. Dass ein Ort für die Braunkohletagebaue umgesiedelt wurde, aber nachfolgend nicht für die vorgesehene Nutzung in Anspruch genommen wird, stellt ein Novum dar und bietet Chancen für den anstehenden Strukturwandel. Eindrücke vor Ort legen nahe, dass die Umsiedlungen und die Zerstörung von Infrastruktur durch RWE unvermindert fortgeführt werden, ganz so als gäbe es den Bericht der Kohlekommission nicht. Es ist unbestritten, dass die Menschen, die nach wie vor umsiedeln möchten, keine Nachteile durch einen möglichen teilweisen Erhalt von Manheim erleiden dürfen. Einer sinnlosen Zerstörung vorhandener Infrastruktur, für welche es in Zukunft alternative Nutzungsmöglichkeiten geben könnte, sollte die Landesregierung jedoch nicht tatenlos zusehen.

Mit zwei Kleinen Anfragen hake ich nach bei der Landesregierung:

Die Antworten der Landesregierung werden wie immer an dieser Stelle veröffentlicht, sobald sie vorliegen.

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