Wie hoch darf das Grubenwasser ansteigen?

Die aktuellen Planungen der RAG zum Grubenwasseranstieg im Ruhrgebiet gehen von einem Zielniveau von minus 600 Metern aus. Damit würde im Bereich des Bergwerks Auguste Victoria ein Sicherheitsabstand zu für die Trinkwassergewinnung genutzten Grundwasservorkommen von mindestens 150 Metern eingehalten.

Im Bergwerk Auguste Victoria stehen nach genehmigtem Abschlussbetriebsplan bereits die Pumpen still und das Grubenwasser steigt somit an. Gleichzeitig ist jedoch noch nicht klar, in welcher Weise der Grubenwasseranstieg konkret mit einem Monitoring bzw. Untersuchungsprogramm laufend überprüft werden soll.

Der zweite Teil des Gutachtens zur Bruchhohlraumverfüllung kommt zudem zu der Empfehlung, dass ein „optimierter Grubenwasserstand“ ermittelt werden sollte, um das Grubenwasser in Zukunft ggf. noch höher ansteigen lassen zu können. Auch wenn dies betriebswirtschaftlich attraktiv wäre und mit einer weiteren Reduktion der Salz-und Schadstofffrachten des gehobenen Grubenwassers verbunden wäre, würde sich der Sicherheitsabstand zwischen Grubenwasser und Grundwasserleitern gefährlich reduzieren.

Mit dieser Kleinen Anfrage will ich in Erfahrung bringen, wie die Landesregierung mit diesem Problem umgeht. Antworten der Landesregierung werden wie immer an dieser Stelle veröffentlicht, sobald sie vorliegen.

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