Dienstag, 20. Mai 2014 um 19:30 Uhr im Grünen Büro Gütersloh, Böttchergasse 4.
Wir greifen das Thema Fracking auf und laden interessierten Bürgerinnen und Bürgern zum Informations- und Diskussionsabend ein. Ich werde das Thema Fracking von allen relevanten Seiten beleuchten: Angefangen beim Bundesberggesetz und der rechtlichen Situation auf Bundesebene bis hin zur aktuellen Situation auf Landesebene.
Am 16. Mai wird sich der Rat der Stadt Gütersloh auf unsere Anfrage hin mit dem Thema Fracking beschäftigen. Grund dafür ist die eventuell bevorstehende Verlängerung von drei Aufsuchungslizenzen, die das Gebiet der Stadt Gütersloh und weite Teile unseres Kreises berühren.
Während eine „Verlängerung der Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen zu gewerblichen Zwecken” harmlos klingt, ist das Verfahren zur Gewinnung der Kohlenwasserstoffe, sprich Erdgas, alles andere als harmlos: Bei dem als Fracking bezeichneten Verfahren wird unter hohem Druck eine Mischung aus Wasser und giftigen Chemikalien in den Boden gepresst, um so das Erdgas zu lösen und fördern zu können. Wasser und damit unser wichtigstes Lebensmittel und Boden sind dabei der Gefahr der Verseuchung ausgesetzt. Im Kreis Gütersloh, wo eine ungewöhnlich hohe Dichte privater Trinkwasserbrunnen besteht, sind das besonders beunruhigende Aussichten.


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