Am Freitag, 15. April 2016 im Landtag NRW
Eine Stromversorgung mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien ist möglich. Hierzu bedarf es einer intelligenten Steuerung von Stromproduktion, Stromverbrauch, Stromspeicherung und Netzbetrieb. Dies wäre ohne die Digitalisierung kaum denkbar. Zugleich stellt uns die Digitalisierung vor neue Herausforderungen, denn sie bedeutet auch immer die Erhebung von Daten und Informationen. Diese sind besonders sensibel, da es sich weitüberwiegend um personenbezogene Daten von Verbraucherinnen und Verbrauchern handelt.
Hieraus resultieren große Herausforderungen für den Datenschutz und die Datensicherheit. Was wäre die Energiewende ohne die Digitalisierung? Welche Chancen bietet sie uns? Welche Möglichkeiten aber auch Grenzen hat die Datenerhebung mit intelligenten Messsystemen? Welche Bedenken bestehen aus Verbrauchersicht? Über diese und weitere Fragen haben wir am 15. April gemeinsam mit unseren Referenten diskutiert. Herausgekommen ist ein Bild, das deutlich macht, welche unterschiedlichen Aspekte, von EEG bis Nutzerverhalten hin zu Datensicherheit, eine Rolle bei der Digitalisierung spielen.


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