Atommülllagerung in NRW

zuletzt aktualisiert am 3.9.2019

Obwohl in NRW bereits seit Mitte der 1990er Jahre kein Atomkraftwerk mehr in Betrieb ist, ist NRW noch lange kein atomkraft-freies Land. Hier lagert an 6 Orten radioaktiver Abfall, insgesamt mehr als 13.000 Tonnen. Brennelemente werden sowohl im Zwischenlager Ahaus, am ehemaligen Versuchsreaktor in Jülich und ehemaligen AKW Würgassen. Am ehemaligen AKW Hamm-Uentrop lagern noch Abfälle aus dem Rückbau des Reaktors. In Krefeld und Duisburg werden noch Abfälle behandelt und konditioniert. Die Urananreicherungsanlage in Gronau, betrieben von der Firma Urenco, ist eine Vorstufe zur Brennelementeproduktion. Wir GRÜNE fordern schon lange die Schließung dieser Anlage, spätestens mit dem Atomausstieg ist dies auch rechtlich möglich.

Informationen zur Atommülllagerung in NRW (Stand: Juli 2019)