Von der Öffentlichkeit vollkommen unerkannt, rollen fast täglich Transporte mit radioaktivem Material durch NRW. In den meisten Fällen gibt es weder polizeiliche Sicherheitsvorkehrungen, noch wird die Öffentlichkeit im Vorfeld informiert noch gibt es Statistiken im Nachhinein. Transparenz habe ich mit meiner Kleinen Anfrage "Atomtransporte durch NRW" geschaffen, ausführliche Zahlen hat die Landesregierung in Ihrer Antwort geliefert.
Jeder Transport von radioaktivem Material stellt eine potenzielle Gefahr für unsere Bevölkerung dar
Unnötige Transporte müssen daher verhindert werden. Dies gilt für den Fall der 152 AVR-Castoren aus Jülich, für radioaktive Abfälle, die aus dem Zwischenlager in Gorleben nach Ahaus transportiert wurden, ebenso wie für alle anderen Transporte von radioaktivem Material.
Hunderte Atomtransporte fahren jedes Jahr unbemerkt durch NRW
Mit dem deutschen Atomausstieg ist das Gespenst Atomkraft noch lange nicht vertrieben. Hunderte Atomtransporte fahren jedes Jahr unbemerkt durch NRW – mehr als 800 Tonnen Abfall und mehr als 11.000 Tonnen Uran-Produkte wurden allein im Jahr 2017 durch NRW gekarrt. Vor allem die Urananreicherungsanlage in Gronau verursacht ein erhebliches Transportvolumen. Aus der ganzen Welt wird Uran in Gronau angereichert, um es dann in der ganzen Welt weiter zu verarbeiten und in Atomkraftwerken zu verstromen. Für einen kompletten Atomausstieg in Deutschland muss auch die Urananreicherungsanlage in Gronau geschlossen werden.
Hier geht's zur Zusammenfassung der Atomtransporte durch NRW 2017 (PDF)


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