Wer die Pariser Ziele zum Klimaschutz erreichen will, der braucht mehr und keinesfalls weniger Erneuerbare Energien. Aber der aktuelle Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wird dazu führen, dass der Ausbau der Erneuerbaren um 70 Prozent reduziert wird. Doch nicht nur der Klimaschutz ist damit in Gefahr, auch tausende Arbeitsplätze sind bedroht. Da verwundert es mich, dass die Arbeitsplätze in der Erneuerbaren-Branche der CDU und FDP weit weniger wert zu sein scheinen, als Jobs in der Hotellerie oder Stahlindustrie. Doch wir kämpfen für diese Jobs, sei es bei großen Unternehmen oder den vielen erfolgreichen Mittelständlern in der Erneuerbaren-Branche.
Für die Pariser Ziele brauchen wir weit mehr Erneuerbare und einen Kohleausstieg deutlich vor 2045. Doch wer wie FDP und CDU davor die Augen verschließt, der tut der Region keinen Gefallen, der riskiert den Strukturbruch und vergibt die Möglichkeit für einen verträglichen, geordneten Ausstieg. Ein Klimaschutzgesetz im Bund, NRW ist hier das Vorbild, würde die richtigen Zeichen setzen.


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