Zur ersten Podiumsdiskussion des Landtagswahlkampfs hatte verdi eingeladen. Das Thema "KiBiz auf dem Prüfstand" lockte 140 Gäste, vor allem Erzieherinnen, Erzieher und Eltern an. Die Vertreter von FDP und CDU, Hendrik Menzefricke-Koitz und Raphael Tigges, vertraten die Meinung, dass das KiBiz für mehr Betreuung für unter Dreijährige gesorgt habe und dass es für die Kinder insgesamt mehr Verbesserungen gebracht habe. Mehr als kleine Nachjustierungen bei des geplanten Revision des KiBiz im Jahr 2011 wollten sie nicht eingestehen. Der SPD-Kandidat Hans Feuss sparte dagegen ebenso mit Kritik wie der Kandidat der Linke Johann Roumee. Letzterer forderte die sofortige Abschaffung des KiBiz und kostenlose Kindergärten. Auf den ersten Blick hört sich das erst mal genauso gut an, wie die eigentlich mit dem KiBiz verfolgten Ziele. Realistisch sind die Forderungen der LINKEN allerdings nicht, ebenso wie auch die verfolgten Ziele des KiBiz in der Realität nicht umgesetzt wurden. Ich erhielt nach der Vorstellung der GRÜNEN Kritik und Ideen großen Beifall. So brauchen wir beispielsweise mehr Personal in Gruppen mit unter Dreijährigen Kindern und ein kostenloses Mittagessen für Kinder einkommensschwacher Eltern. Unter Presse ist ein Bericht der Glocke von der Podiumsdiskussion.
v.l.n.r.: Johann Roumee (Linke), Raphael Tigges (CDU), Wibke Brems, Franz Levenig (Moderator), Stranz (Erziehungsexperte), Hans Feuss (SPD), Hendrik Menzefricke-Koitz (FDP)


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