Heute hatte die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) unter dem Motto "Gemeinsam lernen in kleinen Klassen?! - Die Zukunft der Bildung in NRW" in das Gütersloher Brauhaus eingeladen. Ursula Doppmeier (MdL, CDU) verteidigte vehement das dreigliedrige Schulsystem und hielt ein Plädoyer für die Hauptschulen. Die Realität verkannte sie damit ebenso wie der FDP-Vertreter Hendrik Menzefricke-Koitz, der keinerlei Schwierigkeiten im jetzigen System sah und sich für die regionale Mittelschule einsetzte. Die Linke schickte als einzige Partei nicht den Direktkandidaten, sondern eine Vertreterin der Landesliste aus Köln. SPD-Kandidat Hans Feuß sprach sich für die Gemeinschaftsschule bis zur 6. Klasse aus. Unsere Idee der "Schule der Zukunft", die sich von unten entwickelt und Kommunen, LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen mitnimmt ist im Gegensatz zur Idee der Linken und der SPD basisdemokratisch und beachtet die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort. Neben dem Thema des längeren gemeinsamen Lernens wurde auch über Inklusion, G8 und die Finanzierung diskutiert.
Bildung


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