Eines der größten ungenutzten Potenziale im Energiebereich ist die Einsparung. Wie dies zum Beispiel bei Supermärkten aussehen kann, haben wir heute in Schwerte bei den mittelständischen Unternehmen FSZ Nattland und Schrezenmair Kältetechnik kennengelernt. Über eine Fernüberwachung werden hier kontinuierlich Daten gesammelt und kontrolliert. Abweichende Temperaturen werden sofort erfasst und können korrigiert werden. Automatisierte Systeme reagieren zudem auf veränderte Außenbedingungen. Nachts wird anders gekühlt als am Tag, im Winter anders als im Sommer. Ein einziger Supermarkt kann so mehrere zehntausend Euro im Jahr einsparen. Auch in punkto Betriebssicherheit hat diese Überwachung Vorteile: Fällt nun etwa nachts der Strom in einer Tiefkühltruhe aus, ist nicht nur die Waregefährdet. Durch Schmelzwasser können erhebliche Schäden entstehen. Schäden, die durch die Fernüberwachung vermieden werden können. Diese enormen Potenziale müssen gehoben werden, wenn wir unsere CO2-Ziele erreichen wollen. Allein die Supermärkte in NRW könnten so die Stromproduktion eines 300 MW Braunkohlekraftwerks von RWE einsparen. Und auch wirtschaftlich rechnen sich die Einsparungen, um den Anteil der steigenden Aufwendungen für Energie an den Gesamtkosten zu senken. Nicht zuletzt konnten wir hier im Industriegebiet Nattland ein gutes Beispiel dafür sehen, wie mittelständische Unternehmen durch kundenorientierte Innovationen Erfolg haben können – und damit auch attraktiv für Lehrlinge werden.
Energieeinsparung


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