Der Regionalrat Köln hat mit Mehrheit entschieden, den Regionalplan für ein mögliches neues Braunkohlekraftwerk in Niederaußem zu ändern.
Das heißt, es ist die erste Hürde für eines der letzten noch in Planung befindlichen Kohlekraftwerke in Nordrhein-Westfalen genommen. Die Entscheidung, ob RWE diese Investition überhaupt tätigen wird, steht noch aus. Das Unternehmen ist gut beraten, vor einer Entscheidung die Rahmenbedingungen genau zu prüfen. Der Strompreis an der Börse refinanziert die Investitionen nicht. Wer die Energiewende wirklich will und bis zu Ende denkt, investiert nicht mehr in unflexible Kohlekraftwerke.
Hinzu kommt, dass Kohlekraftwerke, besonders Braunkohlekraftwerke, extrem klimaschädlich sind. Die meisten sind außerdem nicht flexibel genug, um die fluktuierenden Erneuerbaren Energien sinnvoll zu ergänzen und schnell auf große Nachfrageänderungen reagieren zu können. Flexibilität wird jedoch in den nächsten Jahren bei einem zunehmenden Ausbau der Erneuerbaren Energien ein immer wichtiger Faktor. Deshalb brauchen wir vor allem effiziente und flexible Gaskraftwerke mit hoher Wärmeauskopplung bis zu einer Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien.
Eine Pressemitteilung dazu finden Sie hier.


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